Wie Sie Ihr neues Hochbeet richtig schichten und bepflanzen

Hochbeete oder auch ursprünglich Hügelbeete in der Kiste sind Beete, die nicht ebenerdig sind. Die Erhöhung der Beete bringt viele unterschiedliche Vorteile, die nicht nur für uns Menschen, sondern auch den Pflanzen zugutekommen. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie wissen, wie Sie Ihr Hochbeet richtig schichten und bepflanzen. Wenn Sie einmal den Dreh raushaben, können Sie sich viele Jahre an Ihrem Hochbeet erfreuen!

Warum Sie sich für ein Hochbeet entscheiden sollten

Hochbeete sind nicht nur für Menschen mit Balkon oder Terrasse die ideale Anschaffung, die etwas Grün in ihren Alltag bringen wollen. Auch in Gärten sind Hochbeete sinnvoll und erleichtern die Gartenarbeit immens. 

Wenn Sie schon mit dem Gärtnern vertraut sind, wissen Sie, wie anstrengend das ständige Bücken sein kann. Vor allem wenn man die falsche Haltung einnimmt, können Verspannungen und Schmerzen die Folge sein. Mit Hochbeeten zählen Rückenschmerzen zur Vergangenheit, denn das Gärtnern findet ab jetzt auf angenehmer Hüfthöhe statt. Ihr Rücken wird es Ihnen danken!

Beim eigenen Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern gibt es immer auch einige Gartenbewohner, die einem die Ernte ordentlich vermiesen können. Schnecken und andere Schädlinge kommen allerdings bei einem Hochbeet nicht mehr auf den Geschmack -- die Pflanzen sind in der Höhe geschützt, wachsen durch die Wärme der Erde schnell und bleiben größtenteils unbeschadet. 

Hochbeet richtig beschichten

Erde rein und bepflanzen? Ganz so unüberlegt sollten Sie nicht vorgehen, denn Schichten sorgen für die richtige Luftzirkulation. Außerdem ersparen Sie sich dadurch regelmäßiges Düngen. Bevor Sie also mit der ersten Schicht beginnen, sollten Sie sich einen Wasserabfluss für überschüssiges Wasser überlegen. Dies können schmale Ritzen oder selbstgebohrte Löcher im Boden sein. Legen Sie dann eine Folie auf den Boden des Beetes, damit das Holz nicht angegriffen wird. Hierfür eignet sich z.B. Teichfolie oder Noppenfolie.

  • Die erste Schicht dient der Drainage. Sie legen eine grobe Schicht aus Wurzeln, Ästen und Rinde aus. Auch Kies, Sand oder Splitt kann als Drainage eingesetzt werden. So kann angestautes Wasser leicht abfließen. 
  • Zur idealen Luftzirkulation nehmen Sie nun Laub, das gleichzeitig auch düngt. 
  • Als dritte Schicht verwenden Sie gröberen Kompost aus Küche oder Garten. Auch im Baumarkt finden Sie speziellen Kompost (am besten torffrei!). 
  • Jetzt benötigen Sie feineren Kompost. Der grobe und feinere Kompost zusammen ergeben eine nährstoffreiche Quelle für Ihre Pflanzen. 
  • Zuletzt füllen Sie das Beet mit Pflanzenerde auf, je nach Bepflanzung können Sie entsprechend geeignete Erde nehmen. 

Hochbeet richtig bepflanzen

Auch hier lohnt es sich, nicht wahllos Gemüse anzupflanzen, sondern das Beste aus Ihrem Hochbeet herauszuholen! Hier einige wertvolle Tipps für alle Gärtner und die, die es noch werden wollen. 

Achten Sie auf die Wuchshöhe der Pflanzen. Nicht alle Pflanzen eignen sich für Hochbeete, da sie sehr hoch wachsen oder auch viel Platz benötigen. Wenn Sie sich doch für größere Gewächse entscheiden, pflanzen Sie sie am Rand des Beetes -- so kann z.B. die Zucchini gut über den Beetrand hängen. 

Pflanzen haben einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf, das vor allem bei dem Anbau berücksichtigt werden sollte. Ein neu geschichtetes Beet bietet gerade am Anfang viele Nährstoffe, wodurch sich der Anbau von Erdbeeren, Kohl oder Karotten gut eignet. Da sich nicht alle Pflanzen auf engem Raum vertragen, sollten Sie auch Pflanzen mit geringerem Nährstoffbedarf einpflanzen und miteinander kombinieren. Hierfür eignen sich Salat, Radieschen, Kräuter oder Rucola. 

 

Sie sind nun mit ausreichend Wissen ausgestattet, aber Ihnen fehlt noch das Hochbeet? Schauen Sie sich unsere Auswahl an und finden Sie das ideale Beet Ihren Wünschen entsprechend!


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